Datennutzungsrichtlinie
Diese Richtlinie beschreibt, wie unsere Bildungsplattform verschiedene technische Verfahren einsetzt, um Ihre Nutzungserfahrung zu gestalten und den Dienst bereitzustellen. Wenn Sie durch unsere Kurse navigieren, Lernfortschritte speichern oder mit interaktiven Elementen arbeiten, kommen dabei unterschiedliche Mechanismen zum Einsatz – manche davon sind unverzichtbar für die grundlegende Funktionalität, während andere dazu dienen, Ihr persönliches Lernerlebnis zu verbessern. Die Transparenz darüber, welche Daten wir sammeln und warum, ist uns wichtig, weil Sie als Lernender ein Recht darauf haben zu verstehen, wie Ihre Informationen verwendet werden.
Bildungsplattformen funktionieren anders als einfache Webseiten – sie müssen Ihren Fortschritt verfolgen, Präferenzen speichern und personalisierte Lernpfade ermöglichen. Das bedeutet zwangsläufig, dass bestimmte Daten erfasst werden müssen. Gleichzeitig respektieren wir Ihre Privatsphäre und geben Ihnen Werkzeuge an die Hand, um selbst zu entscheiden, welche Datenverarbeitung Sie zulassen möchten. Manche Entscheidungen haben allerdings Konsequenzen – wenn Sie beispielsweise alle Technologien blockieren, können wir Ihnen nicht dieselbe reibungslose Lernerfahrung bieten.
Warum wir Tracking-Technologien verwenden
Tracking-Technologien sind digitale Werkzeuge, die Informationen über Ihre Interaktion mit unserer Plattform sammeln und speichern. Sie funktionieren, indem sie kleine Datenpakete entweder auf Ihrem Gerät ablegen oder serverseitig verarbeiten – dadurch kann die Plattform Sie bei wiederholten Besuchen wiedererkennen und Ihre Präferenzen beibehalten. Konkret bedeutet das: Wenn Sie sich anmelden, einen Kurs bis zur Hälfte durcharbeiten und dann die Seite schließen, sorgen diese Mechanismen dafür, dass Sie beim nächsten Besuch genau dort weitermachen können, wo Sie aufgehört haben.
Bestimmte Tracking-Funktionen sind absolut notwendig, damit die Plattform überhaupt funktioniert. Ohne Session-Verwaltung könnten Sie sich nicht einloggen – jeder Seitenaufruf würde Sie wieder abmelden, weil der Server nicht wüsste, dass Sie bereits authentifiziert sind. Bei einer Bildungsplattform geht es noch weiter: Wenn Sie an einem interaktiven Quiz teilnehmen, müssen Ihre Antworten zwischengespeichert werden, damit sie nicht verloren gehen, falls die Verbindung kurz unterbrochen wird. Ebenso brauchen wir technische Identifikatoren, um sicherzustellen, dass Ihre Zertifikate dem richtigen Lernkonto zugeordnet werden.
Funktionale Tracker verbessern Ihr Erlebnis, ohne zwingend erforderlich zu sein. Stellen Sie sich vor, Sie bevorzugen Videountertitel in einer bestimmten Sprache oder haben die Abspielgeschwindigkeit auf 1.5x eingestellt – funktionale Technologien merken sich diese Einstellungen, sodass Sie sie nicht bei jedem Video neu vornehmen müssen. Auch die Anpassung der Benutzeroberfläche gehört dazu: Wenn Sie lieber im Dunkelmodus lernen oder bestimmte Dashboard-Widgets ausblenden, werden diese Präferenzen gespeichert. Manche Lernenden schätzen personalisierte Kursempfehlungen basierend auf ihren bisherigen Interessen – auch das fällt in diese Kategorie.
Analytische Technologien helfen uns zu verstehen, wie unsere Plattform tatsächlich genutzt wird. Wir sehen beispielsweise, welche Kursabschnitte besonders häufig wiederholt werden – das deutet darauf hin, dass der Inhalt möglicherweise schwer verständlich ist und überarbeitet werden sollte. Oder wir bemerken, dass viele Nutzer an einer bestimmten Stelle abbrechen, was uns zeigt, wo wir die Nutzerführung verbessern müssen. Diese Daten sind aggregiert und anonymisiert; uns interessiert nicht, dass speziell Sie Schwierigkeiten mit Lektion 7 hatten, sondern dass 40% aller Lernenden dort länger brauchen als erwartet.
Targeting- und Personalisierungsfunktionen passen Inhalte an Ihre individuellen Bedürfnisse an. Wenn Sie bereits mehrere Kurse zum Thema Datenanalyse abgeschlossen haben, macht es Sinn, Ihnen fortgeschrittene Statistikkurse zu zeigen statt Einführungsworkshops. Diese Anpassung basiert auf Ihrem bisherigen Verhalten und Ihren expliziten Angaben – etwa welche Fachgebiete Sie in Ihrem Profil als Interessen markiert haben. Manche Lernende empfinden solche personalisierten Vorschläge als hilfreich, weil sie Zeit sparen; andere bevorzugen eine neutralere Darstellung aller verfügbaren Optionen.
Die gesammelten Daten nützen beiden Seiten: Sie erhalten eine flüssigere, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Lernerfahrung, während wir die Plattform kontinuierlich verbessern können. Konkret bedeutet das – wenn wir durch Analysen feststellen, dass mobile Nutzer bestimmte Features kaum verwenden, können wir die mobile Oberfläche umgestalten. Oder wenn Daten zeigen, dass Lernende nach Abschluss eines Programmierkurses häufig nach verwandten Themen suchen, können wir strukturierte Lernpfade entwickeln. Ohne diese Einsichten würden wir im Dunkeln tappen und könnten die Plattform nicht an reale Nutzungsmuster anpassen.
Beschränkungen und Nutzerrechte
Sie haben umfassende Rechte bezüglich der Verarbeitung Ihrer Daten, die durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und verwandte Regelwerke garantiert werden. Diese Rechte beinhalten nicht nur die Kontrolle darüber, welche Tracking-Technologien zum Einsatz kommen, sondern auch Auskunft über gespeicherte Daten, deren Berichtigung oder Löschung und in manchen Fällen sogar die Übertragung zu einem anderen Dienst. Bei Bildungsplattformen wird das kompliziert, weil manche Daten – wie Ihre Kursabschlüsse und Zertifikate – aus rechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen, selbst wenn Sie sie löschen möchten.
Die Verwaltung in gängigen Browsern funktioniert über deren Einstellungsmenüs. In Chrome finden Sie die Optionen unter "Einstellungen > Datenschutz und Sicherheit > Cookies und andere Websitedaten", wo Sie zwischen verschiedenen Stufen wählen können – von "Alle Cookies zulassen" bis "Alle Cookies blockieren". Firefox bietet ähnliche Kontrollen unter "Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit", mit zusätzlichen Optionen für verstärkten Tracking-Schutz. Safari-Nutzer navigieren zu "Einstellungen > Datenschutz", während Edge-Benutzer unter "Einstellungen > Datenschutz, Suche und Dienste" entsprechende Kontrollen finden. Beachten Sie, dass Browser-Einstellungen global wirken – wenn Sie dort alle Cookies blockieren, betrifft das alle Webseiten, nicht nur unsere Plattform.
Unsere Plattform bietet ein eigenes Präferenz-Center, das Sie nach dem Login unter "Konto > Datenschutzeinstellungen" erreichen. Dort können Sie granular entscheiden: notwendige Funktionen bleiben immer aktiv, aber Sie können funktionale, analytische und Personalisierungs-Technologien einzeln ein- oder ausschalten. Das Preference-Center zeigt Ihnen auch an, welche konkreten Auswirkungen jede Entscheidung hat – ein Schieberegler für "Lernfortschritt-Synchronisation" erklärt beispielsweise direkt darunter, dass bei Deaktivierung Ihr Fortschritt nicht geräteübergreifend verfügbar ist.
Die Ablehnung bestimmter Kategorien hat spürbare Konsequenzen. Wenn Sie funktionale Tracker deaktivieren, verlieren Sie personalisierte Einstellungen – jedes Mal, wenn Sie sich einloggen, sehen Sie die Standard-Oberfläche und müssen Ihre bevorzugte Sprache, Video-Geschwindigkeit oder Layout-Optionen neu einstellen. Ohne analytische Technologien funktioniert die Plattform zwar weiterhin, aber wir können keine personalisierten Kursempfehlungen aussprechen oder Ihnen zeigen, wie Sie im Vergleich zu anderen Lernenden vorankommen. Am drastischsten ist die Ablehnung essentieller Technologien – dann funktioniert die Anmeldung nicht mehr, Quiz-Fortschritte werden nicht gespeichert, und interaktive Übungen brechen ab.
Alternative Datenschutzmaßnahmen können mit grundlegenden Funktionen kompatibel sein. Der private Browsing-Modus vieler Browser löscht zwar Daten nach jeder Session, erlaubt aber während der Sitzung normale Funktionalität – Sie müssten sich dann allerdings bei jedem Besuch neu anmelden. Browser-Erweiterungen wie uBlock Origin oder Privacy Badger blockieren bestimmte Tracker, während sie funktional notwendige Elemente durchlassen – allerdings erfordert das manchmal manuelle Anpassungen. Für technisch versierte Nutzer bietet die Konfiguration von Drittanbieter-Cookies bei gleichzeitiger Erlaubnis von First-Party-Cookies einen guten Kompromiss.
Eine informierte Entscheidung zu treffen bedeutet, Privatsphäre gegen Funktionalität abzuwägen – und diese Balance sieht für jeden anders aus. Manche Lernende priorisieren maximalen Datenschutz und akzeptieren dafür Einschränkungen; andere schätzen die Bequemlichkeit personalisierter Lernerfahrungen höher. Wir empfehlen, zumindest funktionale Technologien zu erlauben, wenn Sie die Plattform ernsthaft nutzen möchten, weil sonst der Lernfortschritt verloren geht. Analytische Funktionen können Sie bedenkenlos deaktivieren, ohne dass Ihr persönliches Erlebnis beeinträchtigt wird – wir verlieren dann nur aggregierte Verbesserungsmöglichkeiten.
Weiterführende Überlegungen
Aufbewahrungsfristen variieren je nach Datentyp erheblich. Session-Daten für temporäre Authentifizierung löschen wir automatisch nach 24 Stunden Inaktivität oder wenn Sie sich explizit abmelden. Funktionale Präferenzen wie Interface-Einstellungen bleiben gespeichert, solange Ihr Konto aktiv ist, werden aber innerhalb von 90 Tagen nach Kontolöschung entfernt. Analytische Daten werden nach 26 Monaten anonymisiert – das bedeutet, sie verlieren jeden Personenbezug und werden zu reinen Statistiken. Rechtlich erforderliche Aufzeichnungen wie Zertifikatsausstellungen bewahren wir 10 Jahre auf, weil Bildungseinrichtungen solche Nachweise vorhalten müssen.
Sicherheitsmaßnahmen umfassen sowohl technische als auch organisatorische Aspekte. Technisch setzen wir auf verschlüsselte Übertragung (TLS 1.3), sodass Daten zwischen Ihrem Browser und unseren Servern nicht abgefangen werden können. Gespeicherte Daten werden ebenfalls verschlüsselt, wobei kryptografische Schlüssel getrennt verwahrt werden. Organisatorisch haben nur autorisierte Mitarbeiter Zugriff auf personenbezogene Daten, und dieser Zugriff wird protokolliert. Regelmäßige Sicherheitsaudits durch externe Spezialisten identifizieren Schwachstellen, bevor sie ausgenutzt werden können. Backups werden geografisch getrennt aufbewahrt und ebenfalls verschlüsselt.
Datenintegration mit anderen Quellen erfolgt hauptsächlich zu Bildungszwecken. Wenn Sie sich mit einem Google- oder Microsoft-Konto anmelden, erhalten wir grundlegende Profilinformationen von diesen Diensten – aber nur was für die Kontenerstellung nötig ist. Falls unsere Kurse mit externen Lernmanagementsystemen wie Moodle oder Canvas integriert werden, tauschen wir Fortschrittsdaten aus, damit Ihre Abschlüsse auch dort verzeichnet werden. Solche Integrationen basieren auf standardisierten Protokollen wie LTI (Learning Tools Interoperability) und übertragen nur das Nötigste.
Einhaltung gesetzlicher Vorgaben betrifft mehrere Regelwerke gleichzeitig. Die DSGVO bildet den Grundrahmen für europäische Nutzer, aber speziell im Bildungsbereich gelten zusätzliche Anforderungen – etwa schärfere Regeln für Minderjährige. In den USA befolgen wir COPPA-Richtlinien (Children's Online Privacy Protection Act), falls Nutzer unter 13 Jahren auf Kurse zugreifen. Für Hochschulkooperationen beachten wir FERPA (Family Educational Rights and Privacy Act), das Studierendendaten in den USA schützt. Internationale Standards wie ISO 27001 für Informationssicherheit setzen wir ebenfalls um.
Besondere Regelungen für internationale Nutzer berücksichtigen unterschiedliche Rechtstraditionen. Europäische Daten verarbeiten wir auf Servern innerhalb der EU, um Datentransfers in Drittländer zu vermeiden. Für außereuropäische Nutzer verwenden wir regionale Rechenzentren – etwa in Singapur für asiatische Lernende oder in Brasilien für südamerikanische Nutzer. Wo regionale Verarbeitung nicht möglich ist, setzen wir auf Standardvertragsklauseln der EU-Kommission, die ein angemessenes Schutzniveau garantieren. Nutzer aus Kalifornien haben zusätzliche Rechte unter dem CCPA (California Consumer Privacy Act), die wir über ein spezielles Formular zugänglich machen.
Ergänzende Erfassungswerkzeuge
Web-Beacons und Tracking-Pixel sind winzige, meist unsichtbare Grafiken, die in Webseiten oder E-Mails eingebettet werden. Technisch handelt es sich um 1x1 Pixel große Bilder, die von einem Server geladen werden – beim Laden registriert der Server, dass Sie eine bestimmte Seite aufgerufen oder E-Mail geöffnet haben. Auf unserer Bildungsplattform setzen wir solche Pixel ein, um zu messen, ob Benachrichtigungs-E-Mails über neue Kurse tatsächlich gelesen werden oder ob sie im Spam-Ordner landen. In Video-Lektionen können Beacons erkennen, welche Abschnitte tatsächlich angesehen wurden – das unterscheidet sich von bloßer Wiedergabezeit, weil es zeigt, ob Sie vorspulen oder Teile überspringen.
Geräteerkennung verwenden wir, um verdächtige Anmeldeversuche zu identifizieren. Technisch erfassen wir dabei Merkmale wie Bildschirmauflösung, installierte Schriftarten, Browser-Plugins und Zeitzoneneinstellungen – diese Kombination ergibt einen "Fingerprint", der ziemlich einzigartig ist. Wenn Sie sich normalerweise von einem Desktop-PC in Deutschland anmelden und plötzlich ein Login-Versuch von einem mobilen Gerät aus Vietnam kommt, könnte das auf Kontodiebstahl hindeuten. Wir sammeln dabei keine Listen Ihrer installierten Programme, sondern nur technische Parameter, die ohnehin bei jeder Webverbindung übertragen werden.
Local Storage und Session Storage sind moderne Browser-Funktionen, die größere Datenmengen als klassische Cookies speichern können. Session Storage hält Daten nur für die aktuelle Browser-Sitzung vor – wenn Sie den Tab schließen, werden sie gelöscht. Das nutzen wir beispielsweise für mehrseitige Anmeldeformulare, wo Ihre Eingaben zwischengespeichert werden, falls Sie zwischen den Seiten hin- und herwechseln. Local Storage bleibt auch nach dem Schließen des Browsers erhalten und eignet sich daher für langfristige Präferenzen – etwa Ihre bevorzugte Kursdarstellung als Liste oder Kacheln. Bei Bildungsplattformen speichern wir dort auch Entwürfe von Forumsbeiträgen, sodass sie nicht verloren gehen, wenn Ihr Browser abstürzt.
Serverseitige Techniken funktionieren anders, weil dabei keine Daten auf Ihrem Gerät abgelegt werden. Stattdessen speichert unser Server Ihre Session-ID und verknüpft sie mit einem Datensatz auf unserer Seite. Wenn Sie durch die Plattform navigieren, übermittelt Ihr Browser nur diese ID, und der Server schaut nach, welche Daten dazugehören. Das hat Vorteile für die Sicherheit, weil sensible Informationen niemals Ihr Gerät erreichen. Bei Übungen, wo Sie Code schreiben, läuft die Ausführung serverseitig – so können wir sicherstellen, dass kein schadhafter Code auf Ihrem Rechner ausgeführt wird.
Kontrolloptionen für diese Werkzeuge sind unterschiedlich zugänglich. Web-Beacons können Sie durch Browser-Erweiterungen blockieren, die Tracking-Pixel erkennen und deren Laden verhindern – allerdings funktionieren dann manche Funktionen wie Lesebestätigungen nicht mehr. Geräteerkennung lässt sich durch Browser-Randomisierung erschweren, aber das kann zu häufigeren Sicherheitsabfragen führen. Local und Session Storage können Sie in Browser-Einstellungen komplett deaktivieren oder nach jeder Sitzung automatisch löschen lassen. Serverseitige Techniken entziehen sich größtenteils Ihrer direkten Kontrolle, unterliegen aber denselben Datenschutzregeln wie alle anderen Verarbeitungsvorgänge.
Aktualisierungen und Änderungen
Wir behalten uns das Recht vor, diese Richtlinie anzupassen, wenn sich technische Gegebenheiten, rechtliche Anforderungen oder unsere Dienste ändern. Auslöser für Updates können vielfältig sein: neue gesetzliche Vorgaben wie verschärfte Datenschutzgesetze erfordern Anpassungen unserer Praktiken; die Einführung neuer Plattform-Features wie Live-Videokonferenzen bringt zusätzliche Datenverarbeitungen mit sich; oder wir wechseln zu datenschutzfreundlicheren Technologien und dokumentieren das entsprechend. Bei Bildungsplattformen können auch Partnerschaften mit Universitäten neue Anforderungen schaffen, etwa wenn studentische Daten nach FERPA-Standards behandelt werden müssen.
Über Änderungen informieren wir Sie auf mehreren Wegen. Wesentliche Modifikationen – etwa wenn wir neue Kategorien von Daten sammeln – kündigen wir per E-Mail mindestens 30 Tage im Voraus an. Zusätzlich erscheint beim nächsten Login ein auffälliger Hinweis, der Sie zur aktualisierten Richtlinie führt. Kleinere Anpassungen wie Klarstellungen oder Formatierungen kennzeichnen wir durch ein Änderungsdatum am Dokumentanfang. In unserem Hilfecenter führen wir außerdem eine Änderungshistorie, die konkret auflistet, was sich wann geändert hat – das ist besonders für institutionelle Kunden wichtig, die Compliance-Vorgaben nachweisen müssen.
Versionskontrolle und Archive ermöglichen es Ihnen, frühere Fassungen dieser Richtlinie einzusehen. Am Ende jeder Version vermerken wir das Gültigkeitsdatum und einen Link zu vorherigen Versionen. Archivierte Fassungen bleiben für mindestens drei Jahre online zugänglich, sodass Sie nachvollziehen können, welche Regelungen zu einem bestimmten Zeitpunkt galten. Das ist besonders relevant, wenn Sie später Fragen zu Datenverarbeitungen haben, die während Ihrer aktiven Nutzung stattfanden – Sie können dann die damals gültige Richtlinie konsultieren.
Fortgesetzte Nutzung nach Aktualisierungen interpretieren wir als stillschweigende Zustimmung zu den geänderten Bedingungen. Rechtlich betrachtet ist das umstritten, deshalb geben wir Ihnen bei wesentlichen Änderungen die Möglichkeit, aktiv zuzustimmen oder den Dienst zu beenden. Wenn Sie mit neuen Bedingungen nicht einverstanden sind, können Sie Ihr Konto löschen – dabei erhalten Sie auf Wunsch eine Kopie Ihrer Daten gemäß Ihres Rechts auf Datenportabilität. Für laufende Kurse mit bereits bezahlten Gebühren finden wir kulante Lösungen, etwa anteilige Rückerstattungen oder Zugang unter den alten Bedingungen bis zum Kursabschluss.